Denkzettel

 

Mein Leben dauert 10 bis 15 Jahre. Jede Trennung von Dir wird für mich Leiden bedeuten. Bedenke es, ehe Du mich anschaffst.

Gib mir Zeit zu verstehen, was Du von mir verlangst.

Pflanze Vertrauen in mich - ich lebe davon.

Zürne mir nie lange und sperre mich zur Strafe nicht ein! Du hast Deine Arbeit, Dein Vergnügen und Deine Freunde - ich habe nur Dich.

Sprich manchmal mit mir. Wenn ich auch Deine Worte nicht verstehe, so doch die Stimme, die sich an mich wendet.

Wisse, wie immer an mir gehandelt wird - ich vergesse es nie.

Bedenke, ehe Du mich schlägst, dass meine Kiefer mit Leichtigkeit die Knöchel Deiner Hand zerquetschen könnten, dass ich aber keinen Gebrauch von ihnen mache.

Ehe Du mich bei der Arbeit "unwillig", schiltst, "bockig" oder "faul", bedenke: vielleicht plagt mich ungeeignetes Futter, vielleicht war ich zu lange der Sonne ausgesetzt oder habe ein verbrauchtes Herz.

Kümmere Dich um mich, wenn ich alt werde - auch Du wirst einmal alt sein.

Gehe jeden schweren Gang mit mir. Sage nie:" Ich kann so etwas nicht sehen " oder " Es soll in meiner Abwesenheit geschehen ". Ich liebe Dich, bis sich meine Augen für immer schließen. Wenn ich Deine Hand in meiner letzten Stunde spüre und Deine Stimme sanft und leise höre, fällt mir der Abschied leichter und die Angst ist nicht so groß.

Quelle:

http://tierbetreuung-hundetraining-koeln.de.to/

 

Warnung eines Welpen


Vor kurzem bin ich zu dir gekommen,
du hast mich in den Arm genommen.
Hast mich gestreichelt, gut behandelt,
doch bald schon hast du dich gewandelt.
Denn plötzlich hat es mich gepackt,
ich hab dir in den Flur gekackt.
Anstatt zu mir nur „Nein“ zu sagen,
hast das erstemal du mich geschlagen.
Warum, das konnte ich nicht verstehen,
doch dann habe ich deinen Schuh gesehen.
Wollte nur spielen mit Bedacht,
doch leider habe ich ihn kaputt gemacht.
Anstatt zu mir nur „Aus“ zu sagen,
hast du mich das zweitemal geschlagen.
Die Wurst die ich vom Teller genommen,
die ist mir auch nicht gut bekommen.
Denn statt einfach nur „Pfui“ zu sagen,
hast du mich zum drittenmal geschlagen.
Bald bin ich nicht mehr ein junger Spund,
bin ein großer, kräftiger Sennenhund.
Und schlägst du wieder, sollst du wissen,
von jetzt an wird zurückgebissen.
Und rufst du dann „Aus“ „Pfui“ und „Nein“,
so wird das ziemlich sinnlos sein.
Denn die Bedeutung kann ich nicht kapieren,
bekam ja nur viel Schmerz zu spüren.
So merke dir aus gutem Grund,
mit Schlägen erziehst du keinen Hund.

Quelle: Familie Amira

 

Am Morgen bist du sehr früh aufgestanden und hast die Koffer gepackt. Du nahmst meine Leine, was war ich glücklich! Noch ein kleiner Spaziergang vor dem Urlaub - Hurra !

Wir fuhren mit dem Wagen und du hast am Straßenrand gehalten. Die Tür ging auf und du hast einen Stock geworfen. Ich lief und lief, bis ich den Stock gefunden und zwischen meinen Zähnen hatte, um ihn dir zu bringen. Als ich zurück kam, warst du nicht mehr da!

In Panik bin ich in alle Richtungen gelaufen, um dich zu finden, aber ich wurde immer schwächer. Ich hatte Angst und großen Hunger. Ein fremder Mann kam und legte mir ein Halsband um und nahm mich mit.

Bald befand ich mich in einem Käfig und wartete dort auf deine Rückkehr. Aber du bist nicht gekommen.

Dann wurde mein Käfig geöffnet, nein, du warst es nicht - es war der Mann, der mich gefunden hatte.

Er brachte mich in einen Raum.

Geliebtes Herrchen, ich will, dass du weißt, dass ich dich trotz allen Leidens, das du mir angetan hast, mich immer noch an dein Bild erinnere. Und falls ich noch einmal auf die Erde zurückkommen könnte - ich würde auf dich zulaufen, denn

ICH HATTE DICH LIEB !!!

Diese traurige Geschichte stammt aus einer Belgischen Zeitung mit der Bitte, sie zu verbreiten.

Wenn mit dieser Geschichte auch nur ein einziger Hund vor so einem Schicksal bewahrt wird, ist schon viel gewonnen -
Ein Mensch mehr der nachgedacht hat!


Unter einem Weihnachtsbaum

 

Unter einem Weihnachtsbaum, ...

da liegt ein kleiner Hundetraum.
Ein Welpe, so ein süsser Schatz,

Geschenk für den Familienfratz.

Doch diese hält vom Hund nicht viel,

mag viel lieber ihr Videospiel.
Der Hund, der will ein wenig Liebe,

bekommt doch Tritte und auch Hiebe…

und weil er auch nicht immer hört,

ist das Familienglück gestört.

Das Tisch- und Stuhlbein angenagt,

wird er in den Hof gejagt.
Dort lebt er Tage, Wochen, Jahre,

niemand kämmt mal die Haare.

Bewachte er den Hof und bellte,

gab es für den Lärm noch Schelte.

Die Zeit geht rum, und er wird alt,

die Nächte, die sind immer kalt.

Ganz einsam, ohne etwas Schutz,

liegt er dort in seinem Schmutz.
Er hofft noch immer auf ein Wunder,

denn seine Jahre werden runder.

Doch Liebe, die bekommt er nicht.

Bei Kälte da quält ihn die Gicht.

Doch seine Familie kümmert das nicht.
Er würd’ doch ALLES für sie machen,

während sie unterm Christbaum lachen.

Er würde ihnen sein Leben schenken

Damit sie nur einmal an ihn denken.

Er ist so einsam und so schwach,

er hofft so sehr auf die heilige Nacht

und dass ein Engel ihn bewacht.

Denn wenn er geht, so ganz allein,

hofft er dass doch jemand um ihn weint….
Dieses Jahr unter der Tanne liegt für die Tochter dort ein Nerz,

und draussen, einsam in der Kälte stirbt ganz allein ein Hundeherz…
Nach Jahren unterm Weihnachtsbaum,

erlischt ein kleiner Hundetraum…

 

 

Nach oben